Papilio Bestattung – Xenia Krämer
Papilio Bestattungen: Behutsamer Abschied in Sigmaringen
Ein anderer Blick auf den Tod: Die Philosophie von Papilio
In Sigmaringen geht Xenia Krämer mit Papilio Bestattungen einen bewussten Weg in der Totenfürsorge. Die Räumlichkeiten sind hell und einladend gestaltet, und die Begegnungen mit den Trauernden sind von Offenheit und Wärme geprägt. Der Tod wird hier nicht in dunkle Tabus gehüllt, sondern als Teil des Lebens betrachtet, der einen würdevollen und oft auch sehr individuellen Abschied verdient.
Der Name des Unternehmens, Papilio, trägt dabei eine doppelte Bedeutung:
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Der Schmetterling: Er steht für die Zerbrechlichkeit der Trauernden in der Zeit des Abschieds, aber auch für die Hoffnung auf einen Neuanfang.
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Das Zelt: Aus dem Lateinischen übersetzt, symbolisiert Papilio ein schützendes Dach. Es steht für den Raum und den Schutz, den Xenia Krämer den Hinterbliebenen in der Zeit der Leere und Einsamkeit nach einem Todesfall bieten möchte.
Zeit für den Abschied: Der Haussterbefall
Als kleiner Familienbetrieb – unterstützt von ihrem Mann, einer Mitarbeiterin und bald ihrer eigenen Tochter – begleitet Xenia Krämer Familien durchgehend von der ersten Begegnung bis zur Beisetzung.
Ein wesentlicher Teil ihrer Arbeit ist der Umgang mit dem Haussterbefall. Anstatt Verstorbene nach dem Tod zügig zu überführen, ermöglicht Papilio Bestattungen einen bewussten Abschied in der vertrauten Umgebung:
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Versorgung zu Hause: Die Verstorbenen werden im eigenen Bett gewaschen, eingeölt und angekleidet. Angehörige können diesen Prozess begleiten oder aktiv daran teilnehmen, wenn sie es wünschen.
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Persönliche Rituale: Ob das Pflücken von Blumen aus dem eigenen Garten, das Einwickeln in ein schlichtes, weißes Leintuch oder das Bemalen des Sarges durch die Enkelkinder – persönliche Wünsche stehen im Vordergrund.
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Der Weg aus dem Haus: Der Sarg wird oft gemeinsam mit der Familie geschlossen und aus dem Haus getragen, sodass die Angehörigen das Gefühl haben, den Verstorbenen aktiv auf seinem letzten Weg zu begleiten.
Begleitung von Sternenkind-Eltern
Ein weiterer Schwerpunkt von Papilio Bestattungen liegt in der Begleitung von Eltern, die ein Kind während der Schwangerschaft oder kurz nach der Geburt verlieren. Als ausgebildete Trauerpädagogin weiß Xenia Krämer, wie wichtig es ist, in dieser Situation Erinnerungen zu schaffen und Aufklärungsarbeit zu leisten.
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Würdevolle Bestattung: Auch Föten unter 500 Gramm, für die keine gesetzliche Bestattungspflicht besteht, werden in Zusammenarbeit mit Kliniken gesammelt und gemeinschaftlich beigesetzt. Ab der 24. Schwangerschaftswoche greift die Bestattungspflicht, bei der Eltern verschiedene Möglichkeiten wie eigene Kindergräber oder Sternenkind-Gemeinschaftsgräber wählen können.
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Erinnerungen bewahren: Papilio Bestattungen unterstützt dabei, Erinnerungen greifbar zu machen – durch die Vermittlung von Sternenkind-Fotografen, das Nehmen von Fuß- und Handabdrücken oder die Gestaltung individueller Erinnerungsstücke.
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Langfristige Trauerbegleitung: Der Weg der Trauer endet nicht mit der Beisetzung. Xenia Krämer bietet regelmäßige Trauergruppen an, um Eltern auch Monate und Jahre danach einen geschützten Raum für den Austausch zu geben.
Transparente und individuelle Leistungen
Papilio Bestattungen richtet sich nach den Bedürfnissen der Familien, unabhängig von Konventionen oder Wohnort. Das Leistungsangebot umfasst:
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Alle Bestattungsarten: Erd-, Feuer-, See-, Natur- und Diamantbestattungen.
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Persönliche Trauerfeiern: Gestaltung und Leitung von individuellen Trauerreden.
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Erinnerungsschmuck: Erstellung von Fingerabdrücken der Verstorbenen, die später in Schmuckstücke integriert werden können.
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Bestattungsvorsorge: Beratung für Menschen, die ihre eigene Beerdigung vorausschauend planen möchten, um ihre Angehörigen zu entlasten.
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Vorträge & Aufklärung: Informationsveranstaltungen an Schulen und in Vereinen, um den Umgang mit Sterben und Tod in der Gesellschaft zu normalisieren.
Papilio Bestattungen bietet in Sigmaringen und Umgebung einen Ort, an dem Trauer Raum bekommt und der Abschied so behutsam wie möglich gestaltet wird.
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