Alexander Schneider ist in Laichingen aufgewachsen. Mit einem Verein, der seit 1947 eine Höhle betreibt, die anders ist als alle anderen. In dieser Episode erzählt er, wie 1892 ein Sandhaufen verschwand und warum das heute Tausende Besucher pro Jahr nach Laichingen bringt.
Über Alexander Schneider
Alexander Schneider kommt aus einer Laichinger Familie, die schon seit Jahrzehnten im Höhlen- und Heimatverein aktiv ist. Er selbst war als kleines Kind das erste Mal in der Tiefenhöhle, heute ist er einer der Vorstände. Neben seiner Arbeit in und an der Schauhöhle ist er als Höhlenforscher auf der Schwäbischen Alb und im Toten Gebirge in Österreich unterwegs, wo der Verein rund ums Albert-Appel-Haus ein eigenes Forschungsgebiet betreut. Über Geologie spricht er ruhig, über den Moment des Entdeckens wird er lebhaft.
In dieser Episode
- Warum die Laichinger Tiefenhöhle als einzige Schauhöhle Deutschlands vertikal funktioniert und was das konkret bedeutet, wenn man 620 Stufen nach unten steigt
- Wie Johann Georg Mack 1892 durch einen verschwindenden Sandhaufen auf die Höhle stieß und was sein 14-jähriger Sohn Ulrich als erster Mensch da unten sah
- Was eine Schachthöhle von einer Horizontalhöhle unterscheidet und warum zwei parallele Schächte in derselben Höhle komplett verschieden aussehen können
- Wie heute Höhlen gefunden und vermessen werden, welche Ausrüstung Höhlenforscher tragen und warum man im Toten Gebirge bei 2 Grad arbeitet
- Warum deutsche Höhlen von November bis April zu sind und was das mit Fledermäusen zu tun hat
Links und Erwähnungen
- Höhlen- und Heimatverein Laichingen e.V.
- Laichinger Tiefenhöhle — Hauptseite mit allen Infos
- Blautopf Blaubeuren — größtes Höhlensystem der Alb
- Sontheimer Höhle — die tropfsteinreiche Alternative
- Albert-Appel-Haus im Toten Gebirge (Vereinsforschungsgebiet)
- Kletterwald Laichingen — direkt neben der Tiefenhöhle
- UNESCO Global Geopark Schwäbische Alb (Infostelle)