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Aperitif mit Gin. SeeGin als Apero

Wer am Spätnachmittag aus dem Ladengeschäft der Steinhauser-Brennerei in Kressbronn rausgeht, hat einen Blick, der zum Aperitif einlädt. Die Reben der Berghalde direkt vor der Tür, die Zypressen ringsum, dahinter die Obstplantagen. Toskanisches Flair, sagt Moritz Steinhauser dazu. Die Sonne steht tief, der Tag ist fast vorbei, jemand überlegt, was nun ins Glas kommt. Im Brandstore in Lindau ist der gleiche Moment häufig der Aperitif-Moment. Bevor das Essen kommt, ein klarer Drink mit Wacholder-Präsenz, der den Appetit weckt, ohne den Gaumen zu betäuben.

Aperitif heißt wörtlich „Eröffnung“. Ein Drink, der den Magen öffnen soll. Klassische Aperitif-Drinks sind trocken, bitter oder krautig, eher leicht als süß. Gin ist eine sehr gute Aperitif-Grundlage, weil Wacholder eine appetitanregende Wirkung hat.

Was den Aperitif prägt

Drei Anforderungen an einen guten Aperitif. Erstens trocken, nicht süß. Zweitens leicht im Alkoholgehalt, nicht über 15 bis 20 Volumenprozent im fertigen Drink. Drittens aromatisch, nicht fade. Wer mit einem süßen, schweren oder fade Drink ins Essen geht, hat keinen guten Aperitif gehabt.

Der SeeGin erfüllt die aromatische Anforderung mit acht Botanicals und Wacholder-Dominanz. Die Trockenheit kommt vom London Dry Gin-Stil (kein Zucker nach der Destillation). Was beim Aperitif justiert werden muss, ist der Alkoholgehalt im Endprodukt.

Varianten

Pur als Aperitif. 4 cl SeeGin, in einem Tumbler mit einem großen Eiswürfel. Klar, trocken, kompakt. Geeignet für Trinker, die Gin als Spirit erleben wollen, nicht als Cocktail. Der Wacholder-Charakter kommt voll zur Geltung.

Gin & Tonic als Aperitif. 4 cl SeeGin, 8 cl Tonic, viel Eis. Mehr Tonic als beim klassischen Drink, damit der Alkoholgehalt niedriger ist. Wacholder bleibt aber präsent. Eine der populärsten Aperitif-Varianten weltweit.

Gin & Soda als Aperitif. 4 cl SeeGin, 8 cl Soda, Eis, dazu eine Zitronenzeste. Trockener als Gin Tonic, ohne Zucker. Wer den Appetit weckt, aber nichts Süßes will, ist hier richtig.

Gin Aperitif mit Bitter. 4 cl SeeGin, ein Schuss Angostura Bitter, 8 cl Tonic. Die Bitter-Note unterstützt die appetitanregende Wirkung. Ein Cocktail im Aperol-Spritz-Format, aber mit Gin statt Aperol.

Negroni light. 3 cl SeeGin, 1,5 cl Campari, 1,5 cl süßer Wermut, Eis. Der Negroni ist ein klassischer Aperitif. Mit dem SeeGin wird er etwas trockener als mit den meisten Standard-Gins.

Was den Gin-Aperitif besser macht

Bei Aperitifs ist die Frische der Komponenten besonders wichtig. Frisch geoeffnetes Tonic oder Soda, frisches Eis, eventüll frische Garnitur. Wer aus einer halb leeren, schon eine Woche offenen Tonic-Flasche gießt, hat einen flachen Aperitif.

Bei Gin-Aperitifs wie dem Gin Tonic oder Gin Soda lohnt sich auch die Wahl des Glases. Tumbler oder Copa, vorgekühlt. Die Aroma-Sammlung im Copa hilft beim Aperitif besonders, weil hier die Aroma-Wahrnehmung im Vordergrund steht.

EXKLUSIV

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Moritz Steinhauser sagt zum Wacholder im SeeGin: „Wenn ein Gin nicht nach Wacholder schmeckt, dann ist es kein Gin.“ Das gilt im Aperitif-Format genauso. Wer einen Wacholder-orientierten Gin zum Aperitif wählt, hat einen Drink, der die appetitanregende Wirkung von Wacholder direkt einsetzt.

Wann der Aperitif passt

Klassisch vor dem Essen. Eine halbe Stunde bis Stunde vor dem ersten Gang. In der mediterranen Tradition wird der Aperitif oft mit kleinen Snacks (Oliven, Cracker, Käse) kombiniert.

Auch als Spätnachmittags-Drink ohne Esskontext. Wer im Sommer auf der Terrasse sitzt und einen leichten Drink will, ist beim Gin Aperitif richtig.

Weniger nach dem Essen. Die appetitanregende Wirkung ist nach dem Essen unerwünscht.

Was der Aperitif nicht sein soll

Kein Schwerverdaulicher. Cremige Drinks wie der Ramos Gin Fizz sind keine Aperitifs, sondern eher Brunch-Drinks.

Kein zu süßer Cocktail. Klassische Cocktails wie der Mojito oder Caipirinha sind keine Aperitifs, sondern Sommercocktails.

Kein zu starker Drink. Ein purer Whisky oder ein starker Cocktail ist kein Aperitif, sondern ein Spirituosen-Genuss.

Wer Steinhauser ist

Die Steinhauser Bodensee Hausbrennerei und Weinkellerei wird in sechster Generation geführt. Brennrecht seit 1828. Standort Kressbronn. Beim SeeGin hat Steinhauser 2014 in London die IWSC-Trophy zum weltweit besten London Dry Gin geholt. Im Sortiment Brigantia-Whisky (2024 vom Verband als beste Whisky-Destillerie Deutschlands ausgezeichnet), SeeGin, Rubo-Rum, Obstbrände, Wein, Brandy, Liköre.


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